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DLRG Magdeburg • Aktuelles 2010 • 2010: 5 Genickbrüche in 14 Tagen, bereits 10 Ertrunkene in LSA bis Mitte Juli 2010 |
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Ertrinkungszahlen: 2009 >> 2010 >> 2011 Artikel der Magdeburger
Volksstimme vom 22. Juli 2010 Warnung vor LeichtsinnUniversitätsklinikum Magdeburg:
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Das Hitzewetter verursacht nach Angaben der Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) einen deutlichen Anstieg der Anzahl von Badeunfällen im Land. Der Verband rechnet 2010 mit doppelt so vielen Badetoten wie in anderen Jahren. Das Magdeburger Universitätsklinikum behandelte allein in den vergangenen 14 Tagen fünf Patienten mit Genickbrüchen nach Badeunfällen – mehr als im ganzen Jahr 2009.Magdeburg. C.R., 47-jähriger Bergbautechnologe aus dem Salzlandkreis, wollte am zurückliegenden Sonnabend im "Taiga"-See bei Gröna baden gehen. "Früher war ich dort öfter. Ich dachte, ich kenne das Gewässer", erzählt er. C.R. sprang abgelegen vom Badestrand kopfüber von einer Böschung in den See – und stieß mit dem Kopf auf den Grund. Genickbruch. Ein Freund half ihm ans Ufer. Mit dem Rettungshubschrauber wurde C.R. ins Magdeburger Uniklinikum gebracht. |
Dort liegt er nun, den Kopf in einer Halskrause fest fixiert. Er hatte
Glück im Unglück, denn sein Rückenmark blieb unverletzt. Er ist nicht
gelähmt. Der Mann hätte wissen müssen, was er tut.
C.R.: "Zu dumm. Ich habe in der Jugend sogar eine
Rettungsschwimmer-Ausbildung absolviert."
Professor Reimund Firsching, Direktor der Klinik für Neurochirurgie am Uniklinikum, behandelt derzeit gleich mehrere Patienten dieser Art. "Sonst hatten wir drei bis vier Halswirbel-Frakturen im ganzen Jahr. In den vergangenen 14 Tagen waren es bereits fünf." Das Krankheitsbild ist immer gleich. "Die Halswirbel eins bis sieben halten normalerweise nur das Gewicht des Kopfes. Beim Aufprall drückt aber die Last des ganzen Körpers auf das Genick. Der Wirbelknochen wird regelrecht zerdrückt", erklärt der Professor. In 20 Prozent der Fälle wird auch das Rückenmark in der Wirbelsäule geschädigt. "Dann kommt es zu Lähmungen einzelner Gliedmaßen oder des ganzen Körpers."
Ein Schicksal, das nicht nur C.R., sondern auch R.N. aus Gardelegen erspart blieb. Der 19-Jährige sprang vor zehn Tagen im Freibad Zienau per "Seemannsköpper"– also mit angelegten Armen – ins Wasser. "Da kam jemand von rechts, deshalb bin ich zu weit nach links gesprungen", erzählt er.
Trotz Genickbruchs konnte R.N. das Wasser verlassen. Die Rettungsschwimmer im Bad hätten ihm aber nicht geholfen, beklagt er. "Die haben nur gescherzt nach dem Motto: Hoffentlich ist keine Delle im Beckenboden." R.N. verständigte per Handy seine Mutter, die ihn schließlich ins Krankenhaus fuhr. Der für das kommunale Bad zuständige Amtsleiter Klaus Richter will der Sache nachgehen. "Den Vorfall werden wir auswerten. Nach Aussage der Rettungsschwimmer hat sich der junge Mann aber nicht deutlich genug als Unfallopfer zu erkennen gegeben."
DLRG-Landesgeschäftsführer Holger Friedrich mahnt unterdessen zur Vorsicht: "Das Wasser immer erst genau erkunden. Und möglichst nur in bewachten Badeanstalten schwimmen gehen." Die Zahl der Badeunfälle sei in diesem Sommer deutlich höher als in den Vorjahren. Friedrich: "Herz-Kreislauf-Zusammenbrüche, Schnittwunden und Knochenbrüche kommen besonders häufig vor." Etwa 20 Badetote seien in Sachsen-Anhalt bislang jährlich zu beklagen gewesen. "Wir befürchten, dass es in diesem Jahr doppelt so viele werden. Mitte Juli waren es bereits mehr als zehn", so Friedrich.
>> http://www.volksstimme.de/vsm/nachrichten/sachsen_anhalt/sachsen_anhalt/?em_cnt=1767920&
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| Springe nur ins Wasser, wenn es tief genug und frei ist. |
. | Gefährde niemanden durch deinen Sprung ins Wasser. |
Die Baderegeln ...
>>
http://dlrg.de/rund-um-die-sicherheit/baderegeln.html
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