DLRG Magdeburg e.V.

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 DLRG Magdeburg  •  Ausbildung Erste Hilfe  •  Änderungshinweise zur HLW2007 (nach ERC-Richtlinie 2005) 

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Änderungshinweise zur HLW 2007 
(nach ERC-Richtlinie 2005)

>> Neue Wiederbelebungsrichtlinien der DLRG  (neue ERC-Richtlinie 2010 vorhanden)

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Auffinden einer Person 

Auffinden einer Person  

  • Feststellen des Bewusstseins: Betroffenen laut ansprechen und an den Schultern vorsichtig rütteln

  • Nach der Feststellung „nicht ansprechbar“ erfolgt der Hilferuf (laut „Hilfe“ rufen) um andere auf die Situation aufmerksam zu machen

  • Atemkontrolle: Atemwege des Betroffenen freimachen durch Neigen des Kopfes nach hinten bei gleichzeitigem Anheben des Kinns; in dieser Position wird die Atemkontrolle durch Sehen, Hören und Fühlen durchgeführt

  • Ist keine normale Atmung feststellbar oder bestehen Zweifel daran, wird jetzt der Notruf veranlasst oder selbst durchgeführt

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Herz-Lungen-Wiederbelebung 

Herz-Lungen-Wiederbelebung-Schema 

  • Die Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW) beginnt mit 30 Herz-Druck-Massagen, gefolgt von 2 Beatmungen, der Druckpunkt liegt in der Mitte des Brustkorbs auf dem unteren Drittel des Brustbeins; die HLW wird im Rhythmus 30 Herz-Druck-Massagen zu 2 Beatmungen (30:2) kontinuierlich fortgeführt

  • Kinderreanimation: Auch hier wird die HLW im Rhythmus 30:2 durchgeführt,
    allerdings erfolgen hier zunächst 5 Initialbeatmungen 

Anwendung des AEDs 

AED .. Automatisierter externer Defibrillator 

Anwendung des AEDs 

Reihenfolge der Erste-Hilfe-Maßnahmen bei der Wiederbelebung (HLW) mit einen automatisierten externen Defibrillator (AED)

Keine Reaktion?
Der Bewusstlose ist anzusprechen (Bewusstseinskontrolle). Sollte eine Reaktion ausbleiben, so ist dieses durch Anfassen und Rütteln an der Schulter zu wiederholen.
Blieb die Reaktion der Person aus, so ist Um Hilfe rufen! Damit sollen andere Personen auf diese bewusstlose Person aufmerksam werden.

Atemwege freimachen
Keine normale Atmung?

AED holen lassen
Notruf: 112

Bei mehr als einem Helfer, startet der erste Helfer die Basismaßnahmen, während ein zweiter Helfer alarmiert und den AED holt oder anfordert. Wenn nur ein Helfer verfügbar, wird grundsätzlich nach dem Feststellen einer Bewusstlosigkeit alarmiert (Notruf) und mit der Herz-Lungen-Wiederbelebung begonnen.

30 Herzdruckmassagen, dann Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW): Verhältnis 2 Beatmungen zu 30 Herzdruckmassagen bis AED angeschlossen ist.

Defibrillation (AED):
Der AED beurteilt den Herzrhythmus und gibt je nach Situation die Empfehlung zur Schockauslösung oder -Nicht-Auslösung. 
Nach der Schockauslösung bzw. nach der Feststellung der Nichtauslösung des Schocks ist sofort die Herz-Lungen-Wiederbelebung wieder aufzunehmen. Nach 2 Minuten ist die Herz-Lungen-Wiederbelebung kurz zu unterbrechen, um die regungslose Person zu überprüfen.

Die Herz-Lungen-Wiederbelebung ist solange zu wiederholen bis 

  • die Person (Patient) normal zu atmen beginnt oder 
  • die Rettungsmaßnahmen von ein Rettungssanitäter oder einem Arzt übernommen werden.

(Kurzinformation vom 03.12.2006 - erstellt von Sven Ritterbusch) 

  
Letzte Änderung: 15.07.2011 | 14:08  

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