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Elbhochwasser im August 2002
DLRG BV Magdeburg mit 190 Kräften im Gebiet von Magdeburg und Umgebung im Katastropheneinsatz Geschrieben von Dirk Sonnenberg am 22.08.2002.
Seit Freitag den 16.08.2002 um 10:00 Uhr sind die
Kameraden des DLRG BV Magdeburg im Rahmen des Katastrophenschutzes der Stadt Magdeburg eingebunden, um die Landeshauptstadt von Sachsen-Anhalt
und deren Umgebung vor den Auswirkungen der Jahrhundertflut der Elbe zu schützen. Dafür wurden
zwei Bootsgruppen mit je 12 Rettungsschwimmern, eine Sanitätsgruppe und fünf Helfertrupps mit je 10
Kameraden in ständiger Bereitschaft gehalten.
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Unterstützung für die Magdeburger kam aus der gesamten Bundesrepublik, so zum Beispiel von der DLRG Ortsgruppe Aschersleben, den Tauchern der Höllenrettung Baden-Württemberg und
zwei kompletten Wasserrettungszügen aus Augsburg und Mittelfranken mit 70
Kameraden.
Besonders zu erwähnen ist die internationale Hilfe durch vier Niederländische Rettungsschwimmer, aus dem niederländischen Dordrecht, Paul und Arnold
Dehaan, Wim
Heijmans und Maarten Raggers, die auf eigene Kosten nach Magdeburg gekommen sind.
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Die bereitgestellten Einsatzkräfte mit ihrer Technik waren bei verschiedenen Einsätzen aktiv. So wurden die DLRG Einsatzkräfte unter anderem zur Sicherung eines Bootsanlegers im Winterhafen
und zur Sicherung von Brennstofftanks im überfluteten Stadtpark gerufen. Hervorzuheben ist auch der Einsatz beim Dammbruch am Umflutkanal bei Heyrotsberge. Die
Kameraden unterstützten die Errichtung eines Notdammes als Sandsackbarriere entlang der B 184 zwischen Königsborn und
Menz, sowie deren Sicherung der B 184 durch die Taucher der Höllenrettung
indem zur Stabilisierung Plastikplanen auf der Wasserseite eingebauten wurden. Mit den Rettungsboote wurden auch Aufklärungsfahrten und Deichbeobachtungen durchgeführt. Insbesondere die
Helfertrupps waren ununterbrochen beim Füllen und Verbauen von Sandsäcken eingesetzt.
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Nach getaner Arbeit kommt ein Eis mit Freunden immer richtig. |
Der DLRG BV Magdeburg möchte sich auch im Namen der Bevölkerung unserer Region bei allen
Kameraden und freiwilligen Helfern die uns unterstützt haben bedanken.
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